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NTT Aktuell Dezember 2002 -
2. Ausgabe


Editor:
Dr. Hansjörg Biener <Hansjoerg.Biener@asamnet.de>
Neulichtenhofstr. 7, D-90461 Nürnberg
 

Rundfunkgeschichte

Großbritannien: Der erste britische Radiosender 2LO wird seinen Ort im Science Museum finden. Der von Marconi hergestellte Sender wurde aus Anlass des 80. Geburtstags der BBC bei einem besonderen Konzert am 7.11.2002 in der Symphony Hall von Birmingham übergeben und soll zunächst komplett überholt werden. Das Rufzeichen leitet sich von der Nummer auf der Lizenz ab, die Marconi von der Post für Testsendungen erhalten hatte. Der Sender wurde dann von 1922 bis 1925 für die BBC eingesetzt.
Dass es den Sender überhaupt noch gibt, ist BBC-Ingenieuren zu verdanken, die ihn in den 50er Jahren zerlegt im Keller der Radiostation von Brookmans Park fanden und wieder zusammensetzten. Zuletzt wurde er 1992 öffentlich ausgestellt. Seit 1997 war er in der Obhut von Crown Castle International, das das 1997 privatisierte Inlandsnetz der BBC betreibt. (WDXC Contact Dez.2002 via Wolfgang Büschel BCDX)

Tschechische Republik: Ein hochrangiger früherer kommunistischer Kader, Karel Hoffman, wurde am 1.11.2002 wegen seiner Rolle bei der Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 angeklagt. Er habe, so die Anklägerin Dagmar Machova, damals unterbunden, dass Rundfunk und Fernsehen über die Invasion durch den Warschauer Pakt berichteten. Dadurch hätte auch die Führung des Landes das Volk nicht mehr erreichen können. Bei einer Verurteilung könnte der heute 78-jährige maximal zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt werden. (RFE/RL Newsline 12.11.2002)


Langwelle

Irland: Nach Angaben eines Sprechers will RTE die Sendeanlagen von Atlantic 252 für ein eigenes Programm nutzen, das eine Zusammenstellung von RTE Radio 1, 2FM, Lyric FM und Raidio na Gaeltachta für die Britischen Inseln ausstrahlen soll. Endgültige Entscheidungen sind aber noch nicht gefallen. (Mike Terry 5.12.2002 via Glenn Hauser DXLD bzw. Wg. Büschel BCDX)


Mittelwelle

Argentinien: Radio Contemporánea sendet für den Großraum Buenos Aires auf 1129.8 kHz, etwas neben der offiziellen Frequenz 1130 kHz. Die Sendeanlage steht in Gonzalez Catan, 30 Kilometer südwestlich vom Studiostandort in Buenos Aires (Calle Rojas 6 piso 2, oficina 2, Barrio de Caballito, Capital Federal). Die Station unter Leitung von Alfredo Oscar Culetta begann am 2.8.2002 mit ihren Sendungen. (DXing.info 13.12.2002)

Belgien: RTBF hat Radio Trafic von der Mittelwelle genommen und durch das Jugendprogramm Radio 21 ersetzt. Angesichts der Finanzkrise bei RTBF mag es aber sein, dass auch diese Regelung nicht lange anhält. (Herman Boel 13.12.2002)

Deutschland: Nach mehr als 40 Jahren gemeinsamer fremdsprachiger Sendungen für Einwanderer nach Deutschland beschlossen die daran beteiligten ARD-Anstalten am 27.11.2002 die Beendigung der Zusammenarbeit. Dies betrifft vor allem die Sendungen in Italienisch (MEZ: 19.00), Türkisch (MEZ: 19.30), jugoslawischen Sprachen (MEZ: 20.00), Griechisch (MEZ: 20.30), Spanisch (MEZ: 21.00), Russisch (MEZ: 21.20), Polnisch (MEZ: 20.40) und Albanisch (im jugoslawischen Programm und Sonderprogramme), die bisher abends vorwiegend auf Mittelwellen ausgestrahlt wurden. Im einzelnen handelt es sich um folgende Frequenzen auf dem Gebiet der alten Bundesländer, die ostdeutschen Sender ORB und MDR haben ohnehin nie an dieser ARD-Gemeinschaftsaufgabe teilgenommen:
NDR 702, 792, 828, 972 kHz als NDR 4 Spezial
HR 594 kHz als Teil von hr-chronos
BR 729 801 kHz
SWR 576 666 711 1017 1485 kHz im SWR ContRa
Der Sender Freies Berlin und der WDR / Radio Bremen betreiben bereits voll ausgebaute "multikulturelle Programme" auf UKW, nämlich RADIOmultikulti (Berlin 106,8 MHz, 567 kHz) und Funkhaus Europa (Langenberg 103,3, Bremen 96,7, Bremerhaven 92.1 MHz). (Kai Ludwig 28.11.2002)
Beim Südwestrundfunk findet man als Information über das Ende der traditionellen Gastarbeiterprogramme nur folgende Information: "Ab 1. Januar 2003 bietet SWR International ein neues, mehrsprachiges Internetangebot für die verschiedenen Zuwanderungsgruppen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Tipps, Veranstaltungen, Adressen und Aktuelles. Schauen Sie wieder vorbei ab Neujahr!" Genauere Informationen zur Geschichte von Rundfunksendungen, die sich an Migranten in Deutschland wenden, finden sich unter www.asamnet.de/~bienerhj/Auslaendersendungen.html. (www.swr.de/international/index_de.html 4.12.2002)

Frankreich: Obwohl viele Mittelwellen an France Info gegangen sind, gibt es tagsüber noch France Bleu Alsace in Französisch und Elsässisch uf der Mittelwelle Strasbourg 1278 kHz und France Bleu Radio Corsa auf den Mittelwellen Ajaccio und Bastia 1404 und 1494 kHz. Nachts strahlen sie das Gemeinschaftsprogramm France Bleu aus, das zum Beispiel auch auf Paris 864 kHz kommt. Andere Sender auf 1404 and 1494 kHz strahlen dagegen France Info aus. (Gert Nilsson, Mauricio Molano Sánchez 14.12., Michel Morisse 15.12.2002 via Herman Boel EMWG)

Großbritannien (England): Mit einer Sendepause von 12 Tagen will der neue Eigner Chrysalis einen Neuanfang für LBC machen. Das Talkradio LBC wird am 24.12.2002 auf Mittelwelle verstummen und soll am 6.1.2003 auf UKW neu gestartet werden. Die Zeit soll für ein Training der neuen Crew unter Live-Bedingungen genutzt werden. In der Zwischenzeit kommt auf beiden Wellen News Direct. In Zukunft soll dann 1152 kHz LBC News ausstrahlen und 97,3 MHz LBC. LBC hatte zuletzt noch knapp eine halbe Million Hörer und Hörerinnen. Der Regionalsender BBC LDN 94.9, der den Großraum mit einem ähnlichen Format versorgte, hatte ebenfalls einen Rückgang der Hörerschaft auf unter 300.000 zu verzeichnen. (© Radio Netherlands Media Network. 6.12.2002)

Großbritannien (Isle of Man): Die Zukunft von Manx Radio scheint unsicher, nachdem der Tynwald die Beratungen über ein Papier zur Zukunftssicherung der einzigen Lokalstation der Insel verschoben hat. Manx Radio sendet seit 1964. Man hat zwar Werbeeinnahmen, bekommt aber auch Geld von der Regierung. In einem Bericht, den das Parlament seit November vorliegen hat, wird die Erhöhung des Regierungsbeitrags auf £800,000 pro Jahr vorgeschlagen. Charles Fargher von der Station versichert, dass man alles unternimmt, um die Station auf dem bisherigen Standard zu halten. (© Radio Netherlands Media Network 2.12.2002)

Lettland: Radio Gold 945AM hat am 14.12.2002 07.00-19.00 Uhr Weltzeit die Mittelwelle Riga-Ulbroka 945 kHz (20 kW) getestet. Früher im Jahr hatte es schon Testsendungen von Radio Caroline auf der Frequenz mit 150 kW gegeben.
(Bernd Trutenau via DXing.info 8., 15.12.2002)

Paraguay: Zum 6.12.2002 hat mit Radio AM 1000 wieder eine stärkere Station mit Mittelwellensendungen beginnen. Die Radiostation sendet mit 10 kW aus San Antonio. Nach Angaben des örtlichen DXers Levi Iversen gehört der bekannte Journalist Herminia "Mina" Feliciángeli zu den Eignern. Mina war früher zum Beispiel bei Radio Uno (650 kHz), wo man den 15-kW-Sender gekauft hat, und Radio Cardinal (730 kHz) tätig. Die Frequenz war früher von Radio Ypoá aus Paraguari belegt worden. (Condig via DXing.info 1., 3., 15.12.2002)

Philippinen: Die Bahai-Gemeinde auf den Philippinen hat am 26.11.2002 eine Mittelwellenstation auf der Insel Luzon eingeweiht. Die Station gehört der Dawnbreakers Foundation und sendet auf 1584 kHz (1 kW) in einer ländlichen Region etwa 30 km von San Jose entfernt. Die Sendungen werden von vier hauptamtlichen Mitarbeitenden betreut und sollen zur allgemeinen Entwicklung der Region beitragen. Nach eigenen Angaben rechnet man mit 2,3 Mio. Menschen in technischer Reichweite. Die Sendegenehmigung wurde schon im April 2001 von Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo unterschrieben.Die ursprünglich im Iran beheimateten, dort aber seit ihrer Entstehungszeit verfolgten Bahai betreiben insgesamt sieben Entwicklungssender in Bolivien, Chile, Ecuador, Panama, Peru, Philippinen und in den USA (South Carolina). Seit gut zwei Jahren gibt es auch Kurzwellensendungen für den Iran. (© Radio Netherlands Media Network 4.12.2002, von Dr. Hansjörg Biener)

Südafrika: Die Regierung will Anfang 2003 die Senderechte des verstummten Radiosenders Capital 604 neu ausschreiben, der früher aus KwaZulu-Natal für Südafrika sendete. Die Hauptwelle 603 kHz wird wahrscheinlich in Cato Ridge angesiedelt. Dazu kommen UKW-Sender in Queenstown (104,2 MHz), Butterworth (94,3 MHz), Sterkspruit (100,4 MHz), Cala (96,6 MHz), Umtata (95,2 MHz), Mount Ayliff (96,4 MHz) Port St.Johns (96,9 MHz) and Port Shepstone (103,5 MHz). (© Radio Netherlands Media Network 10.12.2002)

Ukraine: Niko FM (1, Laboratorny prov., Kyiv, Ukraine-01133. Tel +380-44-252-90-76) hat im November 2002 das Senderecht für die Mittelwelle Odessa 1566 kHz (7 kW) erhalten. Das kommerzielle Programm verfügte bisher über 12 UKW-Sender in der Hauptstadt Kyiv und in der westlichen Ukraine, in Odessa stand aber nur eine Mittelwelle zur Verfügung. (Bernd Trutenau via DXing.info 8.12.2002)

USA (Kalifornien): Eine weitere US-Station im erweiterten Mittelwellenbereich hat etwa um den 22.11.2002 mit Testsendungen begonnen. KHPY (24490 Sunnymead Blvd #215, Moreno Valley, CA 92553, USA) sendete bisher nur tagsüber auf 1530 kHz (10 kW d), gab aber im Oktober den baldigen Frequenzwechsel bekannt. Die Sendungen wurden dann eingestellt, um neue Ausrüstung zu installieren. Künftig sendet man auf 1530 kHz unter dem Rufzeichen KHPI und auf 1670 kHz (d 10 kW, n 9 kW) unter KHPY. Ausgestrahlt wird ein Rockprogramm mit Titeln seit den 80er Jahren. KHPY sendet im San Bernardino Valley, geht aber davon aus, dass man jetzt auch in Los Angeles hörbar sein wird. (DXing.info 1.12.2002)


Kurzwelle

Äquatorial Guinea: Eine Vorausgruppe chinesischer Techniker, die die Anlagen von Radio Bata erneuern soll, ist am 21.11.2002 im Land eingetroffen. Sie sollen einen 50-kW-Kurzwellensender und einen 300-Watt-UKW-Sender installieren. (Radio Nacional de Guinea Ecuatorial, Malabo 22.11.2002 via (© Radio Netherlands Media Network)

China: China Radio International hat zum 1.12.2002 folgenden Sendeplan in Russisch:
00.00-01.57 1521
03.00-03.57 15435 17710 17740
10.00-11.57 5915 7110 7245 7255
10.00-10.57 6140 7160 9695
11.00-19.57 1521 (neun Stunden am Stück)
11.00-15.57 963
11.00-14.57 1323
11.00-11.57 1116
12.00-13.57 7245
13.00-13.57 5915 5990 6140 7160 7255
15.00-15.57 5915 5990 6180 7245 7255 9765
16.00-17.57 5965 6040 7265 9605 9885
17.00-20.57 9795
17.00-19.57 7245 9365
18.00-19.57 9605
18.00-18.57 6040 9535* Issoudun (Frankreich)
20.00-20.57 7255 9605
23.00-00.57 5990 7110
Uhr Weltzeit (+1 h = MEZ) kHz
(Rumen Pankow 3.12., Observer 6.12.2002 via Wolfgang Büschel BCDX)

Deutschland (Bayern): Bible Voice Broadcasting Network hat eine weitere Sendung aus Deutschland:
19.00-20.00 (MEZ: 20.00) Uhr 9470 kHz (Wertachtal 250 kW, 120°) Sa Englisch

Deutschland (Nordrhein-Westfalen): Neue christliche Radioprogramme für Spanien und das deutschsprachige Europa. Das Missionswerk Neues Leben Medien, ein Zweig der Neues Leben Gruppe (Altenkirchen Westerwald), wird ab Januar 2003 zwei wöchentliche Radiosendungen über einen Kurzwellensender der Deutschen Telekom in Jülich ausstrahlen. Das gab der Leiter Wilfried Schulte bekannt.
Nach Angaben von Redakteur Mark Torsten Wardein richtet sich die donnerstags um 19.30 Uhr auf 6045 kHz ausgestrahlte Sendereihe Info-G (Info Glauben) an Hörer in Mitteleuropa. Das Magazin ist seit Anfang 2000 auch im Internet auf Sendung unter www.radio-amigos.de. Das von ihm ebenfalls verantwortete spanische Programm Alternativa-C (Christus, die Alternative), das via Satellit an 30 UKW-Stationen in Spanien, Afrika und Amerika überspielt wird, kommt ab Januar jeweils dienstags über die gleiche Kurzwelle für Spanien.
Wardein, Missionar der Vereinigten Deutschen Missionshilfe (Bassum bei Bremen), hatte früher in Castellon ein deutschsprachiges Programm für Urlauber bei spanischen UKW-Sendern, das Ende 2000 aus finanziellen Gründen eingestellt wurde. Zuvor war er zwei Jahre beim Missionssender Radio HCJB - Stimme der Anden - in Quito (Ekuador) tätig, wo er als Radioredakteur ausgebildet wurde.
Neues Leben Medien kehrt mit der Ausstrahlung über Jülich in Europa auf die Radiowellen zurück. 1954 begann der Gründer des Missionswerks, Anton Schulte, als erster deutscher Evangelist mit einer wöchentlichen Missionssendung. 1959 gründete er den Evangeliums-Rundfunk in Wetzlar mit, behielt aber zunächst seine Rundfunkarbeit bei anderen Sendern wie Radio Luxemburg bei. In den siebziger Jahren strahlte Neues Leben auch Radiosendungen in Kanada, USA und in Südamerika aus. Noch heute gibt es Radioprogramme in Kanada und Paraguay sowie Fernsehsendungen in deutschen Regionalprogrammen wie im Spree Kanal (Berlin). (Lothar Rühl, Dr. Hansjörg Biener)

Deutschland (Nordrhein-Westfalen): Bible Voice Broadcasting Network hat im Dezember 2002 mehrere Sendungen nach Deutschland verlegt:
00.30-01.00 (MEZ: 01.30) Uhr 7315 kHz (Nauen 250 kW, 95), seit 2.12.2002 ex 7180 kHz (Dhabbaya 250 kW, 75°) Mo-Sa Bengali
08.00-09.15 (MEZ: 09.00) Uhr 5975 kHz (Jülich 100 kW, 290°), seit 7.12.2002 ex 20.00-21.15 Sa So on 7380 kHz (Samara 200 kW, 295°) Sa So Englisch
(Observer via Wolfgang Büschel BCDX 6.12.2002)

Deutschland (Nordrhein-Westfalen): Der britische religiöse Anbieter Salama Radio sendet seit dem 1.12.2002 nach folgendem Sendeplan in Arabisch, Englisch (19.15 Uhr), Französisch, Hausa oder Ndebele:
18.30-20.00 (MEZ: 19.30) Uhr 13855 kHz (Jülich 100 kW, 1675°)
Die um eine halbe Stunde verlängerte Sendung kommt neu aus Jülich statt aus Woofferton. Ab 2.3.2003 ist wieder Rampisham 15365 kHz (500 kW, 169°) vorgesehen. (Observer 15.11., Hans Johnson 27.11.2002 via Wg. Büschel)

Großbritannien (Wales): Wales Radio International seit Ende Oktober 2002 nach folgendem Sendeplan:
21.30-22.00 (MEZ: 22.30) Uhr 7325 kHz (Skelton 300 kW, 160° Europa) Fr
03.00-03.30 (MEZ: 04.00) Uhr 9735 kHz (Rampisham 500 kW, 300° Nordamerika) Sa
11.30-12.00 (MEZ: 12.30) Uhr 17625 kHz (Rampisham 500 kW, 62° Australien) Sa
(D.Sampson 22.11., B.Hartley 24.11.2002 via G.Hauser DXLD bzw. Wg.Büschel)

Indien: All India Radio ist seit dem 7.12. wieder auf 9950 kHz zu hören, diesmal ohne Nebenausstrahlungen. Da in den vergangenen Wochen zahlreiche Nebenausstrahlungen zu beobachten waren, hatte die Sendertechnik die nach Europa gerichteten Sendungen 17.30-22.30 (MEZ: 18.30) Uhr auf 9950 kHz (250 kW) am 21.11.2002 unterbrochen. Betroffen waren auch die englischen Sendungen 17.45-19.45 und 20.45-22.30 Uhr. (J.Jacob 21., 22.11., 7.12., A.Dasgupta 21.11.2002 via DX-India)

Indien: All India Radio Kashmir, Jammu, hat am 11.12.2002 einen neuen 50-kW-Kurzwellensender in Betrieb genommen. Der Sendeplan lautet:
00.25-04.45 (MEZ: 01.25) Uhr 4830 kHz
06.30-09.30 (MEZ: 07.30) Uhr 5965 kHz
10.30-23.10 (MEZ: 11.30) Uhr 4830 kHz
Der vor einigen Jahren abgeschaltete Kurzwellensender sendete auf 3345, 5960 und 7160 kHz.
Der Sender wurde umgehend von Noel R. Green auch in Europa gehört. Empfangsberichte gehen an: Station Engineer Radio Kashmir (All India Radio) Palace Road, Jammu 188001, Jammu & Kashmir, India, airjammu@yahoo.co.in, airjammu2002@yahoo.co.uk. (Alok Das Gupta, Jose Jacob 15.12.2002 via DX India)

Kambodscha: Der kambodschanische Auslandsdienst konnte mittags 12.00 Uhr auf 11940 kHz auch wieder in Deutschland gehört werden. (Thomas Lindenthal 7.12.2002) Dies ist das übliche Dezember/Januar Fenster, in dem seit Jahrzehnten Empfang in Europa möglich ist, wenn Bukarest die Frequenz nicht belegt. Nach einer technischen Auszeit wird Phnom Penh 11940 kHz seit Sommer 2002 wieder regelmäßig in Asien gehört. (Kouji Hashimoto 2.12., Nobuo Takeno 8.12.2002 via Wg. Büschel BCDX)

Kanada: HCJB World Radio strahlt seine arabischen Sendungen jetzt aus Sackville aus.
21.00-22.30 (MEZ: 22.00) Uhr 12025 kHz (Sackville 250 kW, 73°) (ex Skelton oder Rampisham 250 kW, 165°)
Arabische Sendungen wurden ursprünglich ab 1990 aus Quito ausgestrahlt, doch Ende der 90er Jahre nach Großbritannien verlegt. In jüngerer Zeit stellte der Partner Merlin die Sendezeit auch auf anderen von ihm betreuten Sendeanlagen bereit, um den winterlichen Ausbreitungsbedingungen besser gerecht zu werden. Die Sendungen werden von Südspanien aus betreut. (Bob Padula EDXP 27.11., Observer 29.11.2002, Glenn Hauser DXLD 1.12.2002 via Wolfgang Büschel BCDX, von Dr. Hj. Biener ergänzt)

Kanaren: Die Sendungen der koreanischen Gemeinde von Las Palmas (Full Gospel Las Palmas Church, Plaza de Agustin del Castillo 3, Las Palmas de Gran Canaria, Spanien) kommen sonntags 11.00-12.30 und 19.00-20.30 Uhr, mittwochs 20.30-21.30 Uhr und freitags 22.00-23.30/24.00 Uhr auf 6715 kHz OSB über einen 100-Watt-Sender im Kirchengebäude. Die übertragenen Gottesdienste sind live und dauern 60 bis 80 Minuten. Das schmucke Kirchengelände ist in der Nähe des Stadtteils Alta Vista und bietet einen wunderbaren Ausblick über der Stadt und auf den Atlantik. (M.Elbe 8.11., J.Berglund 22.11.) Die mit Yonggi Chos koreanischer Kirche verbundene Full Gospel Las Palmas Church bestätigt Empfangsberichte mit einem allgemeinen Brief. Jüngere Briefe wurden von Gyusub Chung bestätigt, der als jetzt gültige e-Mail-Adresse cgs88@hanmail.net angibt. (H.-D.Buschau, J.Waga 25.11., J.Berg 1.12.2002 via Wg.Büschel BCDX)

Kirgistan: Auch weiterhin sind Musiksender auf 4050 and 4940 kHz zu hören. So wurde die Station Hit Shortwave gegen 15.34 (MEZ: 16.34) Uhr auf 4939.95 kHz auch in Mitteleuropa empfangen. Die Ansage lautet "Hit Shortwave" oder "Hit music on Short Wave". (Patrick Robic 30.11.2002)
Da 4010 und 4050 kHz dieselben Ausbreitungscharakteristiken und Störungen zeigen, ist ein identischer Senderstandort hochwahrscheinlich. In den letzten 10 Jahren waren nur zwei Sender in dem Land aktiv. Zunächst mit zwei verschiedenen Programmen auf 4010 und 4050 kHz, später mit demselben Inlandsprogramm auf 4010 und 4795 (neuer 15 kW-Sender). Insofern dürfte es sich bei dem für eingesetzten Sender tatsächlich um den alten 100-kW-Sender des zweiten Inlandsprogramms von Bishkek handeln. (Mauno Ritola, Dmitri Mezin 28.11.2002) (Olle Alm 2.12.2002)
Wie es scheint, wurde am 27.10.2002 auch die Zeitumstellung mitvollzogen, aber nur Kirgistan und Kasachstan haben Sommerzeit. (Bernd Trutenau 30.12.2002 via Wg. Büschel BCDX)

Litauen: Die Sendeanlage Sikunai hat im Winterhalbjahr 2002-2003 folgenden Sendeplan:
00.00-01.00 (MEZ: 01.00) Uhr 7325 kHz (Sitkunai 100 kW, 310°) Radio Vilnius in Litauisch, :30 Englisch für Nordamerika
08.00-09.00 (MEZ: 09.00) Uhr 9710 kHz (Sitkunai 100 kW, 259°) Sa Fundamental Broadcasting Network in Englisch für Europa
09.00-10.00 (MEZ: 10.00) Uhr 9710 kHz (Sitkunai 100 kW, 259°) Radio Vilnius in Litauisch, :30 Englisch für Europa
11.00-12.00 (MEZ: 12.00) Uhr 9710 kHz (Sitkunai 100 kW) So Awaye Ashena in Farsi
12.00-13.00 (MEZ: 13.00) Uhr 9710 kHz (Sitkunai 100 kW, 259°) So Fundamental Broadcasting Network in Englisch für Europa
13.00-14.00 (MEZ: 14.00) Uhr 9710 kHz (Sitkunai 100 kW, 259°) So Universelles Leben in Deutsch für Europa
17.00-17.35 (MEZ: 18.00) Uhr 7470 (seit 25.11. ex 7480) kHz (Sitkunai 100 kW, 259°) Radio Barobari in Farsi
23.00-24.00 (MEZ: 00.00) Uhr 9875 kHz (Sitkunai 100 kW, 310°) Radio Vilnius in Litauisch, :30 Englisch für Nordamerika (Observer 29.11., 6.12.2002 via Wg. Büschel BCDX)
Radio Vilnius hat eine neue e-Mail-Adresse: radiovilnius@lrt.lt. (Bernd Trutenau 29.11.2002 via Wg. Büschel BCDX)

Mongolei: Der Mongolische Rundfunk konnte Ende Oktober 2002 wieder auf 4865 kHz (23.05 Uhr UTC) gehört werden, parallel zu den Langwellen 164, 209 und 227 kHz. (Feodor Brazhnikov via Wg. Büschel BCDX)

Österreich: Der Finanzausschuss des Stiftungsrates, dem Aufsichtsgremium des ORF, hat auf seiner Sitzung am 25.11. keine Schließung von Radio Österreich International (ROI) empfohlen. Vielmehr solle die Geschäftsführung des ORF nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten suchen und hierzu auch Verhandlungen mit der Bundesregierung führen, auf deren Rechnung ROI bis Ende 2001 produziert wurde. Über die Entwicklungen berichtet nun regelmäßig die Homepage www.ratzer.at/news.html, wo Christoph Ratzer Nachrichten und Presseberichte zusammenstellt. (Kai Ludwig)

Großbritannien: Merlin hat zum UNICEF International Children's Day of Broadcasting am 8.12.2002 12 Senderstunden gespendet.
03.30-05.00 Uhr 17730 21630 kHz (Al Dhabbaya) Richtung China
10.00-11.30 Uhr 15350 17720 kHz (Al Dhabbaya) Richtung Indien
13.00-14.30 Uhr 9800 11505 15235 21730 kHz (Meyerton) für Afrka
Die Sendungen wurden in London zusammengestellt. Beim UNICEF-Kinderrundfunktag an jedem zweiten Sonntag im Dezember sind Kinder als Reporter, Bearbeiter und Moderatoren von Rundfunksednungen tätig. Weltweit nehmen mehr als 2000 Rundfunksender an Aktionen teil. (Kai Ludwig, Dr. Hj. Biener)

Tunesien: RTT hat folgenden Wintersendeplan 2002-2003 in Arabisch:
02.00-05.00 (MEZ: 03.00) Uhr 9720 12005 kHz
04.00-07.00 (MEZ: 05.00) Uhr 7190 7275 kHz
12.00-17.00 (MEZ: 13.00) Uhr 15450 17735 kHz
14.00-19.00 (MEZ: 15.00) Uhr 11950 kHz
14.00-17.00 (MEZ: 15.00) Uhr 11730 kHz
17.00-23.00 (MEZ: 18.00) Uhr 7225 kHz
17.00-21.00 (MEZ: 18.00) Uhr 9720 12005 kHz
19.00-23.00 (MEZ: 20.00) Uhr 7190 kHz
(Observer 2.12.2002 via Wg. Büschel BCDX)

Ungarn: Radio Budapest hat zum 16.12.2002 radikale Veränderungen im Sendeplan und die nach der Wende eingeführten Sendungen vieler Nachbarländer wieder gestrichen.
01.00-03.28 (MEZ: 02.00) Uhr 9835 kHz 1.00+2.30 Ungarisch, 2.00+3.30 Englisch
04.00-04.58 (MEZ: 05.00) Uhr 3975 6025 kHz Russisch, :30 neue Sendung Spanisch
04.30-06.00 Uhr Ukrainisch, Rumänisch, 5.00 Uhr Kroatisch, Slowakisch, :30 Französisch, Italienisch gestrichen
05.00 (ex 06.00)-16.58 (MEZ: 06.00 Uhr) 6025 kHz Kossuth Radio, So bis 1158
12.00-15.58 (MEZ: 13.00) Uhr 6025 kHz sonntags: 12.00+14.00 Ungarisch, 13.00+15.00 Deutsch
12.00-12.58 (MEZ: 13.00) Uhr 21560 kHz Ungarisch
13.00-13.58 (MEZ: 14.00) Uhr 6025 11925 kHz Deutsch, Sonntags
15.00-15.58 (MEZ: 16.00) Uhr 6025 9735 kHz Deutsch, Sonntags
16.00-16.28 (MEZ: 17.00) Uhr 6025 11680 kHz, sonntags, neue Sendung Englisch
16.00-16.30 Uhr sonntags Rumänisch und Slowakisch gestrichen
16.30-16.58 (MEZ: 17.30) Uhr 6025 7135 (ex 11680) kHz Russisch, sonntags
17.00-18.00 Uhr Ukrainisch, Rumänisch, :30 Slowakisch, Serbisch gestrichen
17.00-17.28 (MEZ: 18.00) Uhr 3975 6025 kHz neue Sendung Französisch
17.30-17.58 (MEZ: 18.30) Uhr 6025 9655 kHz neue Sendung Italienisch
18.00-18.28 (MEZ: 19.00) Uhr 6025 7130 kHz Russisch, außer Sonntag
18.30-19.58 (MEZ: 19.30) Uhr 3975 6025 kHz Deutsch, sonntags ab 18.00 Uhr, 19.00 Uhr Ungarisch
19.00-19.58 (MEZ: 20.00) Uhr 6130 kHz Ungarisch
20.00-20.28 (MEZ: 21.00) Uhr 6025 7135 kHz zusätzlich 7175 kHz Englisch
20.30-20.58 (MEZ: 21.30) Uhr 3975 6025 kHz Deutsch, außer sonntags
20.30-20.58 (MEZ: 21.30) Uhr 6025 7130 kHz Russisch, Sonntags
21.00 (ex 21.15)-21.28 (MEZ: 22.00) Uhr 6025 9800 kHz Kroatisch gestrichen, Französisch verlängert
21.30-21.58 (ex 21.43) (MEZ: 22.30) Uhr 6025 7215 kHz Italienisch verlängert, Spanisch gestrichen
22.00-22.58 (MEZ: 23.00) Uhr 9825 kHz Ungarisch
22.00-22.28 (MEZ: 23.00) Uhr 6025 kHz, zusätzlich 11885 kHz für Südafrika Englisch
22.30-22.43 (MEZ: 23.30) Uhr 6025 7215 kHz Italienisch gestrichen
22.45-22.58 (MEZ: 23.45) Uhr 6025 7215 kHz Spanisch
23.00-23.58 (MEZ: 24.00) Uhr 6025 kHz Ungarisch
23.00-23.58 (MEZ: 24.00) Uhr 9580 11990 kHz, Ungarisch, Mo bis 0.58
(Observer 10.12.2002 via Wg. Büschel BCDX)

USA (Guam): KTWR Guam hat am 8.12.2002 schwere Schäden durch den Taifun Pongsona erlitten. Drei von fünf Vorhangantennen wurden zerfetzt, wenngleich die Masten noch stehen. Die beiden anderen Antennen sind zwar beschädigt, könnten aber repariert werden. Mit diesen kann ein Notdienst in den Senderichtungen Nordostasien/China und Südostasien wieder begonnen werden. Die TWR-Mitarbeitenden und ihre Familien blieben unverletzt. Die Nördlichen Marianen liegen in dem Zugweg pazifischer Wirbelstürme. In den 25 Jahren von KTWR Guam sorgte 1990der Taifun Russ für eine fünftägige Unterbrechung der Sendungen. (TWR Web site/Media Network 11.12.2002)

USA (Louisiana): Nachdem die Station lange in der Versenkung verschwunden war, wurde WRNO Radio 7355 kHz wieder einmal international gemeldet. Die Empfangsmeldung bezog sich auf die Zeit -1.30-2.49 Uhr. WRNO New Orleans eröffnete vor langer Zeit die Renaissance der US-Kurzwellensender, kam aber nach dem Tod des Sendergründers endgültig herunter. (B.Matthews EDXP 9.12.2002 via Wg. Büschel BCDX)

Vereinigte Arabische Emirate: Die Sendungen der UNO für die Konfliktparteien Eritrea und Äthiopien kommen jetzt nach einem veränderten Sendeplan
10.30-11.30 (MEZ: 11.30) Uhr 21550 kHz (Al Dhabbaya 250 kW, 225°) dienstags, ex dienstags 04.30 Uhr 15235 kHz.
09.00-10.00 (MEZ: 10.00) Uhr 21715 kHz (Al Dhabbaya 250 kW, 225°) sonntags, ex freitags 19.00 Uhr 13670 kHz.
Während der alte Sendeplan Zeiten am Abend und Morgen vorsah, sendet man jetzt nach ostafrikanischer Ortszeit am Mittag.
Radio UNMEE, the Voice of the United Nations Peacekeeping Mission in Ethiopia and Eritrea, (Vgl. auch www.reliefweb.int und www.un.org/Depts/dpko/unmee/radio.htm) arbeitet seit 2001 und bringt UN-Informationen in Englisch und einheimischen Sprachen. Die Arbeit begann im Januar 2001 mit wöchentlichen Sendungen im eritreischen Inlandsfunk, während Sendemöglichkeiten in Äthiopien nicht zustandekamen. Nach Problemen in Eritrea wird seit April 2002 Sendezeit in Al Dhabbaya genutzt. Die Inhalte in den verschiedenen Sprachen sind identisch und beziehen sich nicht nur auf Sicherheits-, sondern auch auf Gesundheits- und Landwirtschaftsfragen. Für die Sendungen gibt es Kontaktadressen in Äthiopien (ECA Building, P.O.Box 3001, Addis Ababa) und Eritrea (P.O.Box 5805, Asmara). (B.Padula EDXP 11.10., 27.11., Observer 29.11., A. Petersen 1.12.2002 via Wg. Büschel BCDX, ergänzt von Dr. Hj. Biener)


UKW

Deutschland (Berlin-Brandenburg): Der Medienrat der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (Kleine Präsidentenstraße 1, DE-10178 Berlin, www.mabb.de) hat beschlossen, die UKW-Hörfunkfrequenzen 105,5 MHz (bisher: Spreeradio) und 93,6 MHz (bisher: F.A.Z. Businessradio) neu auszuschreiben. Die Ausschlussfrist für Anträge läuft bei allen Frequenzen am Montag, den 20. Januar 2003, 12.00 Uhr (Eingang bei der Medienanstalt) ab.
Bei der UKW-Hörfunkfrequenz 105,5 MHz ist die Neuausschreibung Folge von Veränderungen auf Gesellschafterebene, die nicht im Rahmen der bestehenden Sendeerlaubnis genehmigt werden konnten. Inhaberin der Sendeerlaubnis für die UKW-Hörfunkfrequenz 105,5 MHz ist die SPREERADIO Hörfunkgesellschaft Berlin mbH & Co. Medien KG, deren persönlich haftende Gesellschafterin die Spreeradio Hörfunkgesellschaft Berlin mbH ist. Der Veranstalter befindet sich in der Insolvenz, nachdem die Gesellschafter entschieden haben, der Gesellschaft keine weiteren Mittel zur Verfügung zu stellen. Der vom Vollstreckungsgericht eingesetzte Insolvenzverwalter hat beantragt, der Neuen Spreeradio Hörfunk GmbH (Olaf Hopp, Stefan Schwenk, Michael Westphal) die Fortführung des Sendebetriebs zu gestatten. Diese Gesellschaft will an das ursprüngliche Spreeradio-Konzept anknüpfen und den Sendebetrieb mit den bestehenden Mitarbeitern fortführen. Diese Veränderung kann im Rahmen der bestehenden Sendeerlaubnis nicht genehmigt werden, da der MStV eine Übertragung der Sendeerlaubnis ausschließt. Die Neue Spreeradio Hörfunkgesellschaft mbH (Olaf Hopp, Stefan Schwenk und Michael Westphal) hat erklärt, sich mit der neuen Zusammensetzung am Auswahlverfahren beteiligen zu wollen. Es ist ihr gestattet worden, die Sendungen in der neuen Zusammensetzung bis zum Abschluss des Auswahlverfahrens fortzusetzen.
Die F.A.Z. 93.6 Berlin GmbH & Co. KG hat den Verzicht auf die Sendeerlaubnis erklärt, um eine Neuausschreibung der UKW-Hörfunkfrequenz 93,6 MHz zu ermöglichen.
Es ist vorgesehen, in der Sitzung am 10./11. Februar 2003 eine mündliche Anhörung der Antragsteller durchzuführen, soweit die wesentlichen Inhalte des Antrages nicht bereits in einem vorangegangenen Auswahlverfahren vorgestellt worden sind. Nach der Gebührensatzung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg vom 28. Januar 2000 beträgt die Gebühr für die Teilnahme am Auswahlverfahren 1.500 €, die Gebühr für die Erteilung der Sendeerlaubnis wird nach der Größe des Verbreitungsgebietes und dem Umfang der Sendezeit berechnet. Sie beträgt bei täglich 24stündiger Sendezeit zwischen 1.500 und 12.500 €, für ein Stadtprogramm beträgt sie in der Regel 7.500 €. (Pressemeldung vom 26.11.2002)

Indien (Bengalen): Die Bundesregierung will in Grenzregionen von Nordbengalen drei weitere UKW-Zentren einrichten. In Malda, Coochbehar und Balurghat sollen 5- bis 10-kW-Stationen samt Studios entstehen, um Versorgungslücken der Mittelwellenstationen von Siliguri und Kalkutta auszufüllen. (www.uttarbangasambad.com 9.12.2002)
In einem Telefongespräch erläuterte Stationsdirektor Sripada Das von All India Radio Siliguri [off: +91 353 2541 314 Res: +91 353 2541 002], dass sich die Projekte erst ganz am Anfang befinden und man gerade mit der Suche nach geeigneten Standorten ist. Insofern ist mit dem Sendebeginn in frühestens zwei Jahren zu rechnen.
In einem Telefongespräch am 10.12.2002 berichtete der Journalist Jayanta Bhattacharya aus Jalpaiguri [+91 3561 28422], dass es in Balurghat (South Dinajpur) Widerstände gegen einen UKW-Sender gibt. Man befürchtet, dass die Radiosendungen die örtliche Kultur überfremden. In Coochbehar und Malda wurden die Pläne dagegen begrüßt. (Partha sarathi Goswami 10.12.2002 via DX-India e-group)

Kiribati: Der frühere Präsident von Kiribati, Ieremia Tabai, hat nach vier Jahren Bemühungen und vielen Abweisungen nun doch das Senderecht für die erste private UKW-Station des Inselstaats erhalten. Die Entscheidung fiel offenbar, um einen längeren Gerichtsprozess zu vermeiden. Ieremia Tabai will schon am 1.1.2003 auf Sendung sein. (© Radio Netherlands Media Network 11.12.2002)

Niederlande: Das Radio Netherlands Training Centre (RNTC) will 2003 mobile Radioschulen in drei westafrikanischen Ländern anstoßen. Dabei sollen in Guinea Bissau, Sierra Leone und Senegal Mitarbeitende lokaler Radiostationen fortgebildet werden. RNTC General Manager Lem van Eupen: "Wir werden in den drei Ländern mit verschiedenen örtlichen Partnern zusammenarbeiten. In den letzten Jahren sind viele Nachbarschaftssender entstanden, die in ihrer Umgebungen Informationen verbreiten, die die Menschen direkt angehen. Diese Stationen haben einen unschätzbaren Wert für die Gesundheitsvorsorge und die allgemeine Bildung. Aber es fehlt noch an Ausbildung, dass die Mitarbeiten auch das ganze Potential des Mediums ausschöpfen können." Die Gelder für das Projekt kommen vom Niederländischen Außenministerium. Nach drei Jahren sollen die Radioschulen selbständig sein. Man hofft auch, dass das Kennenlernen bei Kursen auch zu verstärkter Kooperation unter den Radiostationen führt. (© Radio Netherlands Media Network 2.12.2002)

Polen: Am 25.11.2002 strahlte das polnische Fernsehen einen Fernsehbeitrag von Jerzy Morawski aus, in dem dem Gründer von Radio Maryja, Tadeusz Rydzyk, Steuerbetrug vorgeworfen wird. Der Sender habe nicht nur Spendengelder im Inland umgeleitet, sondern auch Autos und technische Ausrüstung als Spenden importiert.
Die Steuerbehörden nahmen die Sendungen zum Anlass für die Einleitung eines Verfahrens, obwohl schon in der Vergangenheit mehrere Verfahren niedergeschlagen wurden. Die Aufsichtsbehörde KRRiT hat am 3.12.2002 eine Untersuchung der Programme und Abschlüsse von Radio Maryja angekündigt. Pater Rydzyk kommentierte die Vorwürfe nicht weiter. Er werde für seine Verfolger beten.
34 konservative oder nationalistische Parlamentarier protestierten gemeinsam gegen den Beitrag der am 25.11.2002 vom polnischen Fernsehen ausgestrahlt worden war. Sie warfen den Produzenten des Beitrags Rufmord vor.
Radio Maryja ist eine freie katholische Senderkette, die eine tägliche Hörerschaft von etwa 1,4 Mio. Menschen und eine wöchentliche Reichweite von 5,9 Mio. bindet. Die Station ist nicht nur wegen ihrer konservativen Religiosität immer wieder unter Beschuss, sondern auch wegen EU- und Ausländerfeindlichkeit.
Obwohl die katholische Hierarchie immer wieder gegen Radio Maryja und für einen eigenen Kirchenfunk aufgetreten ist, und der Kardinalprimas Josef Glemp die Sammlung von Spenden für den Sender in den katholischen Pfarreien untersagt hat, gab es auch Proteste von den Bischöfen gegen den Stil der Berichterstattung. (RFE/RL Newsline 27.11., 2.12.2002)

Sri Lanka: Die Börden gestatteten am 26.11.2002 die Einfuhr von 6 Tonnen Radioausrüstung für die Liberation Tigers of Tamil Eelam und begleiteten den Konvoi dann in das von den "Befreiungstigern" kontrollierte Gebiet. Das Material ist angeblich von Norwegen bezahlt worden und überwiegend für eine Überholung des Studios bestimmt. Es ist aber auch ein UKW-Sender dabei.
Die Opposition hat die Entscheidung scharf kritisiert. Statt den Ausbau der Voice of Tigers zu gestatten, hätte man den eigenen Regionaldienst Wanni Sevaya, der am 31.3.2002 nach dem Waffenstillstand geschlossen hatte, ausbauen sollen. Wanni Sevaya betreute sowohl die Angehörigen der Polizei- und Sicherheitstruppen durch Nachrichten als auch die Zivilbevölkerung mit offiziellen Verlautbarungen. Präsident Chandrika Kumaratunga soll ebenfalls "sehr besorgt" sein. (© Radio Netherlands Media Network 9., 13.12.2002, von FDr. Hj. Biener ergänzt)


Sonderprogramme und Untergrundsendungen

Libanon: Eine Stimme des freien Libanon (Sawt Lubnan Al-Houriya) sendet seit dem 22.11.2002 von unbekanntem Standort aus in Arabisch für den Libanon.
16.00-17.00 (MEZ: 17.00) Uhr 11515 kHz (Samara 250 kW, 224°)
Nach eigenen Angaben setzt man einen 250 kW-Sender in Belgien ein, aber das dürfte kaum stimmen, sondern sich höchstens darauf beziehen, dass man einen entsprechenden Sender über TDP anmietet. Als Kontaktmöglichkeiten gelten Free Patriotic Movement fpmradio@yahoo.com, radio@tayyar.org bzw. www.tayyar.org, Rassemblement pour Le Liban, 63, Rue Sainte Anne, FR-75002 Paris, Tel +33 [0] 1 40 15 06 52 Fax +33 [0]1 40 15 05 52, rpl@rpliban.org www.rpliban.org/rpl/index.htm.
Die Eröffnungssendung am libanesischen Unabhängigkeitstag brachte eine Ansprache von General Michel Aoun, der seit elf Jahren im französischen Exil lebt. Das "frei" bezieht sich auf die Befreiung von syrischem Einfluss. Das prekäre Nebeneinander von muslimischen, christlichen und anderen Volksgruppen hat sich seit dem Bürgerkrieg immer stärker zugunsten der Muslime verschoben, während Christen zunehmend auswandern. (B.Trutenau 21.11., J.Berg 22.11., 1.12., G.Bernardini, S.Domen, D. Henderson, H.Johnson 22.11., A.Pennington 22., 25.11., B.Fransson, R.Scaglione 23.11., Z.Liangas 26.-27.11., P.Ormandy 27.11., Observer 29.11.2002 via Wg.Büschel BCDX und Clandestine Radio Watch, von Hj. Biener ergänzt) Der Empfang ist auch in Mitteleuropa gut. (M.Fathi, R.Sonntag 23.11., J.Leyder 25.11., P.Robic 26.11., T.M.Rösner 27.11.2002)

Saudi Arabien (aus Norwegen?): Eine Voice of al-Aslah (http://islah.org/radio1.htm#3) hat am 7.12.2002 19.00-21.00 Uhr auf 7590 kHz eine erste Testsendung ausgestrahlt. Getragen werden die Sendungen von einer in London (!) beheimateten islamistischen Organisation. Die Homepage islah.org ist überwiegend in Arabisch und offenbar pro Bin Laden. (M. Fathi, R.Scaglione 6.12., H. Johnson 6., 11.12., P. Ormandy 6.-7.12., S.Domen 8.12, U.Fleming, R.Petersen, Z.Liangas 9.12., Ko.Hashimoto, M.Mäkeläinen 10.12.2002 via Clandestine Radio Watch)

Vietnam (aus USA (Hawaii)): Derzeit gibt es über KWHR folgende Programme für Vietnam:
12.30-13.00 (MEZ: 13.30) Uhr 9930 kHz Radio Free Vietnam (New Orleans, Louisiana)
13.00-14.00 (MEZ: 14.00) Uhr 9930 kHz Que Huong Radio (Kalifornien)
14.00-15.00 (MEZ: 15.00) Uhr 9930 kHz Radio Free Asia (US-Auslandsdienst)
15.00-16.00 (MEZ: 16.00) Uhr 9930 kHz Radio Free Vietnam (Kalifornien)
(L. Maes via Clandestine Radio Watch 3.12.2002 bzw. Wolfgang Büschel BCDX)


Fernsehen

Afghanistan: Die Deutsche Welle richtet ein Synchronstudio beim öffentlichen afghanischen Rundfunk Radio Television Afghanistan (RTVA) ein. In dem aus DW-Beständen zur Verfügung gestellten Studio sollen europäische und deutsche Bildungsprogramme für das Fernsehen in Kabul übersetzt und produziert werden. Außerdem können hier Moderationen aufgezeichnet werden. Seit August 2002 produziert DW-TV bereits täglich Weltnachrichten in den beiden Landessprachen Dari und Paschtu für das afghanische Fernsehen. Die 1,3 Tonnen Material werden Anfang Dezember von der Bundeswehr nach Kabul gebracht. Schulungen für das afghanische Betriebspersonal sollen noch vor dem Jahreswechsel beginnen. Finanziert wird das Projekt durch Fördergelder des Auswärtigen Amtes. (DW-Pressemitteilung 6.12.2002)

Armenien: Ein armenischer Gerichtshof hat am 2.12.2002 die Bewerbung der privaten Fernsehgesellschaft Noyan Tapan um eine Fernsehfrequenz zugelassen. Mehr als ein Dutzend Interessenten haben am 8.11.2002 Gesuche für neun Fernseh- und eine UKW-Frequenz abgegeben. Die private Fernsehstation klagte gegen die Begründung der Abweisung des eigenen Lizenzgesuchs, man habe im Gesuch keine spezielle Frequenz benannt.
Das Gericht stoppte am 18.11.2002 die Ausschreibung der Fernsehfrequenzen. Eigentlich hätte das Ergebnis am 19.11.2002 bekanntgegeben werden sollen.
Mesrop Movsesian, Direkor der Fernsehstation A1+, die im April 2002 auf umstrittene Weise ihre Frequenz verloren hatte, kritisierte die Verzögerung. Die armenischen Behörden nähmen die Klage als Vorwand, ein reguläres Verfahren, dass ihm wieder ein Senderecht verschaffen würde, hinauszuzögern. Im Februar 2003 sollen Präsidentschaftswahlen stattfinden, und A1+ galt als oppositionell. (RFE/RL Newsline 11., 20.11., 3.12. via RFE/RL Media Matters 22.11., 6.12.2002)

Guinea-Bissau: Die Regierung von Guinea-Bissau hat am 1.12.2002 die Wiederausstrahlung von Radiotelevisão Portuguesa (RTP) im Land auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Am 30.11.2002 brachte RTP einen Beitrag aus Anlass des zweiten Todestags von General Ansumane Mané, der einen Putschversuch gegen den gewählten Präsidenten Kumba Yala geführt hatte. Nach einer Pressemitteilung wirft man dem portugiesischen Auslandsfernsehen eine Berichterstattung vor, die das Image des Landes im Ausland schädige und zu Unruhe im Inland führe.
In einem Protestbrief nennt Robert Ménard von Reporters sans Frontières die Maßnahme " unfair und inakzeptabel. RTP tut nichts anderes, als seine Aufgabe zu erfüllen und die Bevölkerung von Guinea-Bissau über wichtige Ereignisse ihrer jüngeren Geschichte zu informieren." Nach Angaben von Reporter ohne Grenzen wurden in den vergangenen Monaten mehrere Journalisten bestraft, die eine Machkonzentration in den Händen des Volksstammes kritiesierten, zu dme der Präsident gehört. (© Radio Netherlands Media Network 13.12.2002)

Niederlande: SBS Broadcasting, das drei kommerzielle Fernsehprogramme in den Niederlanden, startete am 15.12.2002 mit Testsendungen für interactive TV (iTV). Interessenten brauchen allerdings einen PC, eine bestimmte Videokarte und Software (zu 15 Euro). Die ersten Einsätze begleiten die Realityshow 'Expeditie Robinson' in Net 5 channel, bei der die Interessenten Teilnehmende der Insel-Variante der Container-Sendung Big Brother aus der Sendung herauswählen können und zugleich den laufenden Stand der Abwahl verfolgen können, bevor die Entscheidung in der Fernsehsendung bekanntgegeben wird. Es sollen aber auch Formate möglich werden, bei denen Zuschauende sich in Informations-orientierte Sendungen einbringen können.. SBS Network Manager in The Netherlands, Roy Sikking, will bis Ende 2003 250.000 iTV-Kunden gewinnen. (© Radio Netherlands Media Network 11.12.2002)

Tschechische Republik: Der Rat des tschechischen Fernsehens hat am 27.11.2002 Jiri Balvin als Direktor des landesweiten Senders entlassen. Am 18.11.2002 hatte bei neun von 15 möglichen Stimmen noch eine Stimme zur Zwei-Drittel-Mehrheit und damit Entlassung gefehlt. Balvin wurden seit langem Fehler im Finanzmanagement und in der Personalführung vorgeworfen. Unter anderem wurde ein Rechtsstreit wegen der Beobachtung von Mitarbeitenden durch interne Kameras anhängig. Balvin hatte seine Stelle im Oktober 2001 angetreten, nachdem es große Auseinandersetzungen über die politische Beeinflussung des Senders gegeben hatte (RFE/RL Newsline 19.11., 2.12.2002)


Satellit

Japan: Japan verlängert den Übergang vom analogen zum digitalen Satellitenfernsehen wahrscheinlich um vier Jahre von 2007 auf 2011. Derzeit nutzen 15 Mio. japanische Haushalte analoges Satellitenfernsehen. Nach Angaben des öffentlich-rechtlichen NHK werden bis 2007 immer noch 5 Millionen Haushalte keine digitalen Empfänger haben. Der bisher eingesetzte Satellit erreicht 2007 das Ende der Lebenserwartung, deshalb wird wohl noch einmal ein analoger Fernsehsatellit ins All gebracht werden müssen. Ein detaillierter Bericht des Kommunikationsmediums soll noch in diesem Jahr vorliegen. (© Radio Netherlands Media Network 2.12. 2002)

UN / Großbritannien: Seit 2.12.2002 kommt die werktägliche Nachrichtensendung von United Nations Radio auf allen englischsprachigen Kanälen von World Radio Network (P.O.Box 1212, London SW8 2ZF, Großbritannien). Das viertelstündige Magazin, das in New York von acht Journalisten aus sieben Ländern erstellt wird, versucht, alle Stimmen und Informationen aus der UN-Arbeit zu spiegeln – vom Generalsekretär bis zum Entwicklungshelfer in Afrika, von den Landwirten in unterentwickelten Ländern, die Unterstützung von den Vereinten Nationen erhalten, bis zu den internationalen Experten für Gesundheits- und Umweltfragen. In den ersten Sendungen berichteten unter anderem UN-Radio-Reporterin Anne-Marie Ibanez über den Menschenhandel in Sarajevo (Bosnien-Herzegowina) und Lisa White über eine UNICEF-Initiative in Ghana, wo in neuen "One Stop Shops" verschiedene gesundheitsfördernde Vitaminpräparate für Kinder und andere hilfreiche Gegenstände wie zum Beispiel Moskitonetze ausgegeben werden.
Die Nachrichtensendung von United Nations Radio ist montags bis freitags um 20.30 (MEZ: 21.30) Uhr auf den englischsprachigen WRN-Kanälen für Europa, Afrika, Asien-Pazifik und Südamerika zu hören. In Nordamerika läuft die Sendung dienstags bis samstags um 01.00 Weltzeit. Für Edwina Jarvis, Network Presentation Manager bei WRN, kommen die Programme von UN Radio zur rechten Zeit, weil sie eine wichtige Perspektive auf die gegenwärtigen Geschehnisse im Irak bieten werden: "Während die ganze Welt die Waffeninspektionen der UN-Teams verfolgt, werden die Hörer von World Radio Network bestens über die Vorgänge sowohl im Irak als auch im UN-Sicherheitsrat informiert." Weiterhin im Programm sind die Wochenendmagazin Scope, Women und Perspectives. (WRN Pressemitteilung 2.12.2002 via Dr. Hj.Biener)

Ungarn: Die Aufsichtsbehörde für Radio und Fernsehen ORTT hat am 26.11.2002 den Sendestart von Hir TV (Nachrichten-Fernsehen) zum 2.12.2002 genehmigt. Die Vorsitzende Judit Kormendy-Ekes und die beiden Vertreter von FIDESZ and Democratisches Forum stimmen dafür, die Gyorgy Ladvanszky von den Sozialisten dagegen und die der Freien Demokraten enthielt sich. Gyorgy Ladvanszky hatte sich bereits am 20.11.2002 gegen die Registrierung ausgesprochen, da das Grundkapital von 20 Millionen forints (ca Euro 85.000) zu klein sei. Die ORTT solle grundsätzlich davon absehen, finanziell unsichere Kandidaten zuzulassen, da bereits jetzt einige 10 Mio. forints an Zahlungen an die ORTT ausstehen. Bei einer Ablehnung von Hir TV wäre erstmals ein Antragsteller für Satellitenfernsehen abgewiesen worden. (RFE/RL Newsline 21., 27.11.2002)


Hobbykontakt

Belgien: Seit dem 4.12.2002 ist der jüngste European Medium Wave Guide als PDF-Datei bei www.emwg.info abzurufen. Die von Herman Boel betreute Liste enthält so gut wie alle Mittel- und Langwellenstationen in Europa, Nordafrika und den Nahen Osten. Ergänzungen und Korrekturen zu dieser ehrenamtlich für die DX-Community zusammengestellten Arbeitsgrundlage sind stets willkommen. (Herman Boel 4.12.2002)

Deutschland (Bremen): Das Treffen für Kurzwellenhörer und DXer in Bremen und Umgebung hat folgende Termine für 2003 vorgesehen: 18.1., 15.2., 15..3., 19.4., 17.5., 21.6., 19.7., 16.8., 20.9., 18.10., 15.11., 20.12.2003. Die Treffen finden normalerweise jeden 3. Sonnabend im Monat ab 16.30 Uhr in der Gaststätte Bürgerstuben, Alte Hafenstr. 14, Bremen-Vegesack (vom Bahnhof Vegesack aus gesehen hinter dem Parkhaus) statt. Info: Frank_Helmbold@hb2.maus.de Helmbold.f@nwn.de Tel. 04235-957581.
(F.Helmbold 28.11.2002 via Wg. Büschel BCDX)

Frankreich: Im September 2002 war auf 25775 kHz (400 W) eine CODFM-Sendung der TDF zu empfangen, die digitalen und analogen Empfang ermöglichen soll. Empfangsberichte (an TDF CCETT, 4 Rue de Clos Courtel, B.P. 31826, FR-35518 Cesson-Sevigne, Frankreich) wurden von Pierre Urcun pierre.urcun@tdf.fr mit einem freundlichen Antwortbrief, wenngleich nicht vollständigen Angaben, bestätigt. (Sc.Barbour, R. d'Angelo 30.10.2002, Ed Kusalik via Wg. Büschel BCDX)

USA (Florida): Radio Martí hat folgende Adresse: P. O. Box 52-1868, Miami, Florida 33152 USA bzw. 4201 N.W 77th Avenue, Miami, Florida 33166 USA, www.martinoticias.com martinoticias@ocb.ibb.gov (H. Suess 27.11. M.Elbe 2.12. 2002 via Clandestine Radio Watch)


Adaption fürs WWW: Georg Einfalt (georg@einnet.de)